…zumindest hin und wieder mal jemanden ein Lächeln ins Gesicht.
Ich gerate in letzter Zeit immer tiefer in die Kreise des Rollenspiels und der LARPer und ich schätze, dass es nur eine Frage der zeit ist, bis ich selbst mal an einem LARP teilnehme. Heute habe ich für mich endgültig die Frage geklärt, was meine liebste Zauberfähigkeit ist:
Ich wäre gerne Wanderer.
Ich stelle mir einen Wanderer als jemanden vor, der telepathisch große Strecken zurück legen kann. Konkret würde ich sagen, dass er die andere Seite einer Tür tauschen kann, bis sie wieder geschlossen wird, ähnlich dem Schlüsselmacher aus Matrix Revolutions. Allerdings Zaubererlike natürlich ohne Schlüssel sondern durch handauflegen und nur an Orte, die man “ertasten” kann; also z.B. schon mal da war oder jemanden findet, dessen Erinnerung man als Wegweiser nutzen kann. Abgeschlossene Türen als Ziel sind kein Problem, als Ausgangspunkt aber.
In Abwesenheit von Türen könnte ein Wanderer die Wege im absoluten Dunkel nutzen und so von einem Lichtlosen Ort (tief schwarzer Schatten) zu einem anderen gelangen. Natürlich ist das laufen im Dunkel deutlich ungenauer und somit ist nie ganz sicher, an welchem Ort man das Dunkel wieder verlässt. (Lauft mal nachts über ein Feld, nachdem Ihr vorher auf eine Karte mit den grenzen des Feldes geguckt habt, die Entfernung somit kennt und vor dem Betreten auf den Kompass geguckt habt. Ihr werdet irgendwann ankommen, aber ihr werdet die Entfernung falsch schätzen und solange auf dem Feld etwas wächst auch mit Sicherheit nur fast an der gewünschten Stelle das Feld wieder verlassen.)
Bei den beiden Varianten sollte klar sein, dass es deutlich einfacher ist andere durch Türen mitzunehmen, als durch die Dunkelheit zu führen. Schon alleine, da eine ungeübte Person der Dunkelheit nicht vertraut.
Und ohne Magie?
Wenn ich an die Shadowrun-Geschichten denke, die ich kenne, so würde mir dort ein Rigger gefallen. Ansonsten auch gerne was nachtaktives…
So long
TC